Eliza Shaddad, TEES


Eliza Shaddad «White Lines» – sehr schön – die Londoner Sängerin ist mit einer sehr gelungenen neuen Single zurück. Auch wenn der melancholische Indiefolk vielleicht nicht ganz zum beginnenden Sommer passt, bietet das sich in seiner Spannung und Intensität langsam aufbauende Lied doch wunderbare Atmosphäre. Der Song ist der Vorbote zum neuen Album «Future».



TEES «Pull» – ein gewisser Kontrast ist die aktuelle Single des Duos aus Australien, denn hier geht es elektronischer zu Werke. Dennoch überwiegt auch hier die Melancholie (etwas, das mit ja generell zusagt).

There's Talk, Hatchie


There's Talk «Bathed water moon» – mit atmosphärischer, melancholischer Musik kriegt man mich bekanntlich leicht. So ist es auch keine Überraschung, dass mir die EP des Trios aus Kalifornien sehr zusagt – die Band selbst bezeichnet ihre Songs als DreamGaze und DreamPop, das trifft es schon ziemlich gut, finde ich. Die neue EP ist jedenfalls unbedingt empfehlenswert.



Hatchie «Sugar & Spice» – die australische Sängerin hatte ich Euch ja im Februar schon einmal vorgestellt. Nun gibt es wieder eine wunderbare neue Single mit sirrenden und flirrenden Gitarren.




Exitmusic, Future States


Exitmusic «Trumpets Fade» – hach, klingt das aber schön, was die US-amerikanische Band da in den letzten Wochen so an Vorabsongs aus dem bevorstehenden neuen Album «The Recognitions» veröffentlichte. Melancholischer, atmosphärisch dichter DreamPop, würde ich das mal nennen. Das Duo aus New York ist schon seit mittlerweile 11 Jahren aktiv, hat es aber irgendwie nie so ganz geschafft, wirklich groß herauszukommen. Vielleicht gelingt es ihnen ja jetzt mit ihrer neuen Musik.



Future States «Heaven» – eigentlich nervt mich die Funktion von Soundcloud, nach dem Ende eines Songs einfach mit dem Lied einer neuen Band fortzufahren. Aber hin und wieder entdeckt man dabei doch eine Perle, wie die neue Single der Kanadier Future States.


Vive la Void, Battery Point


Vive la Void «Red Rider» – letztes Jahr hat ja die US-amerikanische Psych/Kraut-Band Moon Duo ziemlich bei mir abgeräumt und erreichte mit ihrem Album sogar Platz 3 meiner Jahrescharts. Nun hat die Sängerin ein eigenes Nebenprojekt gestartet – wie zu erwarten geht es wieder eher monoton zu, diesmal aber elektronischer und sphärischer. Mich erinnert der erste Song ziemlich an Ladytron. Am 4. Mai erscheint die Debüt-LP.


Battery Point «A Memory for Today» (EP) – die kalifornische Band spielt wunderbaren Indiepop, der ein wenig den Geist des legendären Sarah Rec.-Labels atmet und vielleicht sogar etwas an Blueboy o.ä. erinnert. Ausgesprochen angenehm! Auf der EP wird übrigens auch DER Sarah-Klassiker schlechthin gecovert, nämlich «You should all be murdered» von Another Sunny Day.


Say Sue Me, Between Mountains


Say Sue Me «Old Town» – es wird mal wieder Zeit, ein wenig dem Tweepop Raum zu geben in meinem Blog. Dass mittlerweile auch asiatische Bands dieser Spielart des Indiepops frönen, ist ja nichts Neues mehr, und so wundert es auch nicht, dass die Süd-Koreaner von Say Sue Me sogar in der Szene ein wenig gehypt werden. Ihre aktuelle Single ist auch wirklich ausgeprochen angenehm und geht locker-flockig in die Gehörgänge. Das neue Album «Where We Were Together» erscheint demnächst.



Between Mountains «Into The Dark» – aus einer ganz anderen Ecke des Globus, nämlich aus Island, stammt dieses Duo, dessen leicht verquere Pop-Musik, gepaart mit einem typisch isländisch sonderbaren Video, sehr interessant klingt.


Courtney Barnett, Teenage Sin Taste


Courtney Barnett «Need a little time» – die australische Sängerin war ja in den letzten paar Jahren sowas wie der Darling der Indie-Blog- und Fachpresse – nur Coast Is Clear hat sich dem Hype bislang entzogen, weil mir die Musik meist zu sperrig war. Die neue Single aber trifft nun auch endlich meinen Nerv (und zwar positiv) – schöne Melodie und angenehm unschief gesungen, prima. Der Song stammt vom Mitte Mai erscheinenden neuen Album «Tell Me How You Really Feel».


Teeange Sin Taste «Voices» – das französische Ein-Mann-NoisePop-Projekt hatte ich vor längerem schon mal in meinem Blog. Nun gibt es einen neuen Song, der mir wieder sehr gut gefällt und ordentlich  losdröhnt.

Saltwater Sun, Gold Zebra


Saltwater Sun «The Wire» – ach, das ist schon schön, wenn junge britische Bands einem Gitarrenpop frönen, der mir auch gefällt (ist ja leider in den letzten Jahren nicht mehr ganz so häufig der Fall). Das Quintett aus Reading spielt jedenfalls wunderbar flockigen und melodischen Indiepop, der Lust auf mehr macht. Vier Songs gibt es bisher auf ihrer Soundcloud-Seite zu hören.



Gold Zebra «Leaving The City» – nun noch ganz was anderes. Diese kanadische Synthie-/Elektropop-Band macht Musik mit starken 80er Bezug, ohne mir zu retromäßig zu klingen. Der Song ist ein „Überbleibsel“ vom Debütalbum und wurde jetzt gerade erst veröffentlicht.

October Drift, Swirlpool


October Drift «All Broken Down» – ein bisschen hin ist es ja noch, bis der nächste Oktober ins Haus steht, aber beim Überbrücken der lästigen Wartezeit hilft sicherlich die neue Single der britischen Indierock-/PostPunk-Band. Der Song strahlt eine angenehme Dunkelheit aus und erinnert auch ein wenig an Bands vergangener UK-Glorien-Tage wie bspw. Geneva oder die Psychedelic Furs (letztere sind übrigens am 6. Juni in Köln live zu erleben!). (Danke an Nicorola für den Tipp!)



Swirlpool «Camomile» – gute Shoegazemusik aus deutschen Landen ist ja eher selten – umso mehr freue ich mich, dass ich Euch mit Swirlpool aus Regensburg nun mal eine wirklich vielversprechende Band aus der Welt der wabernden Psychedelik-Gitarren vorstellen kann. Demnächst wird auch eine komplette EP erscheinen.