ENTAKT, Rosie Carney


ENTAKT «Hvisk det så højt du tør» – diejenigen von Euch, die meinen Blog schon seit den Anfängen verfolgen, werden sich vielleicht noch daran erinnern, dass ich damals, so in den Jahren 2005–2010, meinen musikalischen Fokus auch vermehrt auf die dänische Musikszene gerichtet hatte, da es dort eine Menge spannende Bands gab. Ich bin froh, dass es nun eine der damaligen Bands wieder gibt – ENTAKT. Ihre Musik erinnert ein wenig an Kent, und auch wenn die dänische Sprache für manchen sicherlich ein wenig gewöhnungsbedürftig sein mag, so ist auch der neue Song wieder richtig toll.


Rosie Carney «Winter» – die junge irische Sängerin bietet auf ihrer aktuellen Single wunderbar melancholische Indiefolk-Klänge, wie ich sie bekanntlich sehr gerne höre.

Galapaghost, Coco Hames


Galapagahost «Pulse» – nach dem sehr schönen Album «I never arrived» aus dem letzten Jahr ist der US-amerikansiche Sänger Casey Chandler aus Austin in Texas jetzt mit einer neuen Single zurück. «Pulse» schließt nahtlos an die leicht verträumten, folkigen Klänge des Albums an, es schwebt eine gewisse Melancholie durch die Musik, die irgendwo zwischen Gravenhurst und Elbow (ohne den Pathos) pendelt. Ausgesprochen gelungen!


Coco Hames «I don't wanna go» – einige kennen die amerikanische Sängerin eventuell noch von ihrer bisherigen Band The Ettes. Anders als dort spielt sie bei ihren Solo-Songs weniger Rock als Country – die aktuelle Single finde ich aber (trotzdem) gut. (Danke an Gutes hören ist wichtig für den Tipp!)

Juniore, Sir William Rooster


Juniore «Panique» – ich mag ja französische Musik. Also nicht so das Chanson-mäßige, sondern das Schräg-Poppige, das unser Nachbarland regelmäßig aus dem Hut zaubert. Beispielsweise mit der  Band Juniore, deren Sound irgendwo zwischen Surf-Noir, Geisterbahn und allem möglichen anderen zu verorten wäre. Saucool und ausgesprochen unterhaltsam, auch das dazugehörige Album «Ouh là là».



Sir William Rooster «Remember me» – aus deutschen Landen stammt dieser Song von Philipp Hahn, der Teil seiner neuen EP «Delusion» ist. Der Synthiesound am Anfang erinnert mich an güldene Carter USM-Zeiten, musikalisch höre ich auch Anklänge an z.B. De/Vision. Gefällt!

Laure Lee Lovely, Antipole


Laura Lee Lovely «Eden» EP – es ist ein gutes Jahr her, dass ich die neuseeländische Sängerin hier im Blog vorstellte (damals nannte sie sich noch einfach Laura Lee). Nun ist sie mit einer neuen EP zurück, auf der sie wiederum ihrem Hang zu schönem Pop mit elektronischen Untertönen frönt. Das Atmosphärische erinnert dabei zuweilen an Lana Del Rey oder Lorde, was ja nun wahrlich nicht die schlechtesten Referenzpunkte sind.



Antipole «Shadow Lover» – die norwegische Band habe ich durch einen Post bei Nicorola kennengelernt, und mit ihrem Post-Punk-Sound mit deutlichen 80er Referenzen hat sie mich sofort überzeugt. Das Debütalbum wird in den nächsten Tagen auf Bandcamp erscheinen.

Vian, Charlotte Gainsbourg


Vian «Diafon» – skandinavische Bands haben schon so ihren eigenen Sound, vor allem, wenn sie in die etwas experimentellere Richtung gehen. Die Norweger von Vian beispielsweise spielen auf ihrem neuen Album eine recht sonderbare – aber höchst interessante! – Mischung aus Pop à la Mew und progessiveren, fast schon isländischen Klängen. Sicher nichts für mal eben so nebenbei, sondern mehr für's aufmerksame Hinhören.



Charlotte Gainsbourg «Deadly Valentine» – die neue Single der französischen Sängerin gefällt mir (mal wieder) sehr gut, so dass ich sie Euch nicht vorenthalten möchte. Das neue Album «Rest» erscheint am 17. November.

Poppy Ackroyd, Star Tropics


Poppy Ackroyd «The Calm Before» – es ist mal wieder an der Zeit, aus den üblichen Klangschemata meines Blogs auszubrechen und Euch mit Hilfe der neuen Single der britischen Pianistin Poppy Ackroyd ins Land der „contemporary classic“ zu entführen. Wie schon auf ihren vorangegangenen Alben mischt Poppy hier klassische Töne mit Ambient-Sounds und verwebt das Ganze zu einem stimmigen atmosphärischen Track. Das neue Album kommt Anfang 2018 raus.


Star Tropics «Gemini» – vor einer Weile erwähnte ich schon mal die britische Indiepop-Band, die von ihrem Sound und der ganzen Ästhetik 100%ig zum legendären Sarah Rec.-Label gepasst hätte. Inzwischen ist das Album «Lost world» erschienen und sollte zum Pflichtprogramm für alle Tweepopper gehören.


Wyldest, Robi


Wyldest «Hitchhiker EP» – die Londoner Dreampop-/Indiefolk-Band hatte ich letztes Jahr schon mal in meinem Coast Is Clear-Blog, und nun, wo sie ihre neue EP herausgebracht haben, erscheint es mir an der Zeit, sie Euch ein weiteres Mal ans Herz und geneigte Gehör zu legen. Die 4 neuen Songs sind allesamt wieder sehr gelungen, melancholisch und schwebend und wie geschaffen für die herbstliche Jahreszeit.


Robi «L’éternité» – die französische Sängerin ist bislang völlig an mir vorübergegangen, so dass ich ihr erst jetzt, drei Jahre nach Veröffentlichung, einen Blogeintrag widmen kann. Wer auf reduzierte Wave-Klänge mit poppigem Touch steht, sollte Robi unbedingt eine Chance geben – toller Song!

Sloan Peterson, Sands


Sloan Peterson «Rats» – wie wäre es mal mit ein paar rockigeren Klängen aus Downunder? Die Australierin Sloan Peterson spielt auf ihrer aktuellen Single im Grunde poppigen Indierock in genau der richtigen Songlänge, kurz und knackig und auf den Punkt. Inzwischen ist auch die dazugehörige EP «Midnight love» erschienen, und wenn alle Lieder diese Qualität haben, bringt Sloan den Sommer noch einmal für einige Minuten zurück in die norddeutsche Regenlandschaft.



Sands «Let's run» –  der Londoner Andrew Sands schreibt angenehm melancholische, etwas angedunkelte Musik, wie man sie auf seiner aktuellen Single bewundern kann. Very british!